Band 1Band 2Band 3Band 4Band 5LeseprobenAutorin

NIGHT SCHOOL. Denn Wahrheit musst du suchen

Jugendbuch ab 14: Night School. Denn Wahrheit musst du suchen
Band 3: Night School. Denn Wahrheit musst du suchen

 

Je mehr du weißt, desto größer das Rätsel ...

Der dritte Band der großartigen Thrillerserie und Liebesgeschichte um Allie und das Geheimnis der Night School:Nacht für Nacht quälen Allie Albträume, seitdem ihre Freundin Jo ermordet wurde. Sie weiß, dass jeder, der ihr nahesteht, das nächste Opfer werden kann. Deshalb wehrt sie Sylvains Annäherungsversuche ab und verbirgt ihren Schmerz darüber, dass Carter sich von ihr abwendet. Allies Befürchtungen bestätigen sich, als ihre Großmutter das Geheimnis um die Night School enthüllt. Ihr wird klar, dass es nur eine Lösung gibt, wenn sie überleben und ihre Freunde schützen will: Sie muss der Wahrheit auf den Grund gehen und die gefährlichen Machtkämpfe beenden.   


NIGHT SCHOOL. Denn Wahrheit musst du suchen ist das dritte von insgesamt fünf Büchern der Jugendbuch-Reihe über Allie, Carter, Sylvain und das Internat Cimmeria.

 

 

 

Weitere Buch-Infos:

  • Text von C.J. Daugherty
  • ab 13 Jahren
  • 464 Seiten
  • EUR 18,95  • EUA 19,50
  • ISBN-13: 978-3-7891-3329-9

 

Noch mehr Infos zur Night School und Buchtipps

Night School. Denn Wahrheit musst du suchen - Erstes Kapitel

Weitere Jugendbuchtipps

Buchtrailer zu NIGHT SCHOOL. Denn Wahrheit musst du suchen

Leseeindruck:

Allie beobachtete Carter im Schutz der Äste bei der Arbeit und musste daran denken, wie es war, ihm nahe zu sein. Zuerst war sie sein Kumpel gewesen, dann seine Freundin. Und jetzt war sie … gar nichts mehr.
Seit er mit Jules zusammen war, hatten sie praktisch nicht mehr miteinander geredet. Es machte sie fassungslos, wie schnell er zur Tagesordnung übergegangen war und ihr einfach aus dem Weg ging. Wenn sie sich begegneten, hing immer ein unausgesprochener Vorwurf in der Luft.
Sie kletterte von ihrer Leiter herunter und rückte sie auf die andere Seite des Baums. Carter sah auf. »Brauchst du Hilfe?« Sie schüttelte den Kopf. »Geht schon.«
Achselzuckend widmete er sich wieder seiner Arbeit. Als die Leiter sicher an ihrem neuen Standort lehnte, wandte sich Allie ihm erneut zu und redete schnell, bevor sie es sich anders überlegen konnte. »Hör mal. Wegen vorhin, das tut mir leid. War irgendwie nicht so cool.« Carter unterbrach seine Tätigkeit und schaute überrascht zu ihr hoch. »Schon okay. Ich bin dir nicht böse.« »Ehrlich gesagt, hatte ich voll Schiss vorhin, als ich in den Garten kam«, sagte Allie und betrachtete ihre Gartenschere. »Ich dachte, ich hätte irgendwas gehört. Aber dann wart ihr es bloß. Darum hab ich einfach … überreagiert.«
»Dass deine Nerven gerade blank liegen, versteht jeder, Allie«, sagte er. »Das geht uns allen genauso. Es gibt nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest.«
»Ach, da würde mir schon einiges einfallen, wofür ich mich entschuldigen müsste …«
Carter entging der ironische Unterton in ihrer Stimme nicht.
»Wieso hast du das gemacht, Allie? Wieso bist du abgehauen?« Sie lehnte sich an die Leiter, schaute hoch in den heller werdenden Himmel und erinnerte sich daran, wie sie sich an jenem
Tag gefühlt hatte.
»Ich hatte halt das Gefühl … dass hier so gar nichts passiert«, sagte sie. »Da stirbt Jo, und alle außer mir tun so, als wäre nix gewesen. Gehen einfach so zur Tagesordnung über. Und da mach ich nicht mehr mit.«
Carter biss sich auf die Unterlippe und nickte, allerdings mehr zu sich selbst. »Die Sache ist nur«, sagte er nach einer Weile, »dass hier gar keiner einfach so zur Tagesordnung übergegangen ist, Allie.«
Das hatte sie nicht erwartet.
»Was willst du damit sagen?«, fragte sie mit gerunzelter Stirn.
»Ich meine, hier hat sich alles geändert. Das hat dir nur niemand erzählt, weil alle wussten, dass du … deinen Freiraum brauchst oder was weiß ich.«
Er rupfte ein welkes Blatt vom Baum, ohne sie anzusehen. »Aber wir hatten hier ständig irgendwelche Treffen deswegen. Und die Night-School-Ausbildung hat sich auch komplett geändert. Alle suchen wie gestört nach diesem Spion. Raj hat jeden Schritt von Gabe und Nathaniel haarklein rekonstruiert.«
Er schüttelte den Kopf und warf ihr einen kurzen Blick zu. »Und du weißt ja, Raj ist Superman, oder?«
»Moment, Moment«, sagte Allie, der jetzt nicht nach Scherzen zumute war. »Willst du damit sagen, das alles ist passiert, ohne dass mir jemand Bescheid gesagt hat?«
Carters Gesichtsausdruck war schwer zu deuten. »Isabelle hat gemeint, du wärst noch nicht so weit. Du bräuchtest Zeit für deine Trauer.«
Allie hatte die Zähne so fest zusammengebissen, dass es ihr schwerfiel zu sprechen.
»Ich hab genug getrauert«, sagte sie. »Jetzt bin ich bereit, es Nathaniel heimzuzahlen.«

ImpressumΙDatenschutzΙNutzungsbedingungen
Bookmark and Share
 (151 Bewerter)